Hartnäckigkeit. Das ist Heikes große Stärke. „Bestimmt eine der Eigenschaften, die mein Team am meisten schätzt - und vielleicht auch ein wenig nervt“, sagt sie. Sie klemmt sich hinter die Themen. „Es ist Teil meiner Arbeit, Aktivitäten einzufordern und Maßnahmen zu entwickeln. So bewegt sich etwas.“ Als Betriebsassistentin am Standort Worms ist Heike zuständig für insgesamt drei Produktionsanlagen. Wenn Fachfremde nach ihrem Beruf fragen, muss Heike erst einmal Missverständnisse ausräumen: „Viele denken bei Betriebsassistenz an Sekretariatsarbeiten. Dabei geht es in ihrem Job um die Organisation von Produktionsanlagen. Von der Produktqualität über die Anlagensicherheit bis zur Mitarbeiterqualifikation reichen ihre Aufgaben. „Es ist diese Kombination, die mir an meiner Arbeit gefällt.“

„Ich bin froh, in einem Unternehmen zu arbeiten, das in die Zukunft investiert“

Heike
Betriebsassistentin, Standort Worms

Auch Prozessoptimierung ist ein Thema, das über ihren Schreibtisch geht. „Wir schauen immer wieder, wo wir stehen - und wo wir besser werden können.“ Die Ursachenforschung steht im Fokus: Wenn etwa die Ausstoßmengen sinken oder Störungen auftreten, wird „genau hingeschaut und analysiert“, wie Heike erzählt. „Wo liegt das Problem? Und vor allem: Wie können wir es beseitigen?“ Sie lässt nicht locker, bis der Grund gefunden ist. Dass sie an solchen Fragen nicht alleine tüftelt, ist Heike besonders wichtig. „Das ist das Schöne an meinem Job: Ich habe viel mit anderen Menschen zu tun.“ Eine ihrer Kernkompetenzen: Leute zusammenzubringen, um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Auf ein kollegiales Miteinander legt sie besonders Wert.

An Herausforderungen mangelt es Heike nicht: Eine Kapazitätserweiterung steht an. Bis 2023 wird eine zusätzliche Produktionsanlage gebaut. Neue Mitarbeitende, neue Abläufe: „Da muss die ganze Betriebscrew ran, um das organisatorisch umzusetzen.“ Heike schätzt diese Aufbruchstimmung: „Ich bin froh, in einem Unternehmen zu arbeiten, das in die Zukunft investiert“, sagt sie. Bei Röhm angefangen hat sie ein Jahr nach dem Abschluss ihres Maschinenbau-Studiums mit Schwerpunkt Verfahrenstechnik am Standort Weiterstadt. Nach sieben Jahren wechselte sie nach Worms. Dieser Wechsel hatte auch mit ihren Wurzeln zu tun: Heike stammt aus einem kleinen rheinhessischen Ort, rund 20 Kilometer von ihrem jetzigen Arbeitsplatz entfernt. Dort bewirtschaftet sie mit ihrem Mann einen kleinen Bauernhof und baut nicht nur Gemüse an, sondern auch Futter - für ihre beiden Pferde, mit denen sie als Westernreiterin bei Turnieren antritt.